Die tolle Joco ist so wunderschön..es könnte fast gesagt werden sie hätte in ihrem seidigen Fell einen pfirsichschimmer. Den schlanken Körperbau hat sie wohl von den Siams.
Sie spielt gerne aber meist nicht sehr lange. Sie ist verträglich mit Kleinhunden und anderen Katzen, sofern die nicht zu dominant sind. Sie hat die Pflegestelle gewechselt da sie vorher von einem Kater gemobbt wurde, gegen den sie sich nicht zur Wehr gesetzt hat.
Also sie ist lieb, undominant, nach der Eingewöhnung auch schmusig und leicht verspielt. Eine Katze die sich wunderbar anpassen kann :-)))
(Erzählung von Adelheid Illich)
Eines Tages war ein Zauberer ins Land gekommen und hatte sich im Wald ein Häuschen hingezaubert, in dem er mit seiner Freundin, einer Hexe, wohnte. Die beiden hatten nichts Gutes im Sinn, davon wussten die Tiere des Waldes zu berichten. Sie kamen zu dem weisen Kater und sagten:
„Wir haben gehört, dass der Zauberer unseren König mit all seinen Ministern verzaubern will, um selber König zu werden. Sie sollen in Bäume verwandelt werden, die im Schlosspark Schatten geben. Und die Hexe möchte die Königin und alle Hofdamen in Goldfische verhexen, die dann im Schlossteich umher schwimmen müssen.“
Der weise Kater hatte genau zugehört, um mit seinen schwachen Ohren alles zu verstehen. Nun wiegte er den Kopf hin und her und dachte nach.
„Ich brauche ein wenig Zeit, bis ich weiß, was wir tun können,“ antwortete er. „Ruft für morgen früh alle Tiere zusammen, dann werde ich euch sagen, was zu geschehen hat.“
Dann setzte er sich hin und dachte und dachte, und niemand durfte ihn stören. Am nächsten Morgen, als sich alle Tiere eingefunden hatten, sprach er:
„Ich habe eine Lösung gefunden, wie wir unseren guten König, die Königin und alle Minister und Hofdamen retten können. Es gelingt aber nur, wenn alle zusammen helfen.“
Nun erklärte er, was zu tun sei.
Der Zauberer konnte nur zaubern mit seinem Zauberstab, in dem er damit auf den jeweiligen Spruch im Zauberbuch schlug. Ein ganzes Regiment Holzwürmer machte sich flink auf den Weg, um tausend kleine Löcher in den Stab zu bohren, so dass er zerbrechen musste, wenn er auf das Zauberbuch geschlagen wurde.
Die Hexe konnte nur hexen, wenn sie ihren spitzen Hexenhut trug, den sie aber nur in der Nacht ablegte. Der Rabe sollte durch das Fenster in die Stube fliegen und den Hut holen. Weil das Fenster jedoch immer geschlossen war, musste sich das Stinktier im Haus verstecken und erst nach dem Zubettgehen der Hexe einen fürchterlichen Gestank verbreiten, so dass sie das Fenster öffnen musste.
Der Fuchs sollte inzwischen zum König laufen und ihm alles berichten, und er sollte Soldaten schicken, die die beiden gefangen nehmen.
So geschah es, und der Plan gelang. Der Zauberer, der nicht mehr zaubern konnte, musste nun zur Strafe alle Tage mit dem Besen die Höfe im Schloss kehren und die Hexe alle Tage die vielen Fenster des Schlosses putzen.
Die Tiere wurden vom König reich belohnt, und der weise Kater bekam vom König einen Orden umgehängt, den er bis an sein Lebensende trug.